1. Ganzheitlicher Yoga im Marchfeld
  2. Was ist Yoga?
  3. Wirkung von Yoga allgemein
  4. Wirkung von Yoga speziell

1. Ganzheitlicher Yoga im Marchfeld

ist vorallem für Menschen, die sich gerne bewußter mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinander setzen möchten, die bereit sind Verantwortung für ihre Gesundheit und Wohlbefinden zu übernehmen. Die Unterrichts-Basis gründet vorwiegend auf die Yoga-Stile von Raja-Yoga (Asthanga-Yoga/8-Stufen-Weg nach Patanjali) und Hatha-Yoga, auf wertvolle Elemente aus der Integrativen Atemarbeit und meinen persönlichen Reichtum an Erfahrungen. Für Menschen, die bereits Yoga-Erfahrungen haben und hauptsächlich an rascher, spiritueller Entwicklung/Transformation interessiert sind, möchte ich gerne auf Kriya-Yoga hinweisen.

Der Yoga-Unterricht umfaßt:

  • * alle Aspekte des Mensch-Seins
  • * Kommunikation und Selbstausdruck
  • * Atem, Bewegung und Entspannung
  • * Lernen, liebevoll und achtsam mit sich selbst und seiner Umwelt umzugehen
  • * Bewusst-Sein im eigenen Verhalten und Handeln, negative einschränkende Muster erkennen und in positive, die Persönlichkeitsentwicklung fördernde umwandeln.
  • * lernen auf Signale des Körpers zu "hören", um ihn als Tempel der Seele zu achten und Gesundheit als wertvolles Geschenk zu betrachten.
  • * die innere unermeßliche schöpferische Kraftquelle freilegen; eine Quelle der Weisheit, aus der alle Antworten klar und unverfälscht strömen
  • * unser wahres Wesen (Atman/Selbst) zu entdecken und von der Täuschung (Maya; falsche Identität mit dem Ego/Körper) zu befreien, um im Einklang mit der höchsten Wahrheit zu denken, sprechen und handeln

8 Stufen nach Patanjali (Asthanga Yoga / Raja Yoga):

1.Yama:Unsere Haltung gegenüber unserer Umgebung (behutsames Umgehen mit allem, was lebt)
2.Niyama:Unsere Haltung gegenüber uns selbst (Selbsterforschung, die eigene Entwicklung überprüfen)
3.Asana:Die Praxis der Körperübungen
4.Pranayama: Die Praxis der Atemübungen
5.Pratyahara:Das Nach-Innen-Richten der Sinne
6.Dharana:Die Fähigkeit, unseren Geist auszurichten
7.Dhyana:Die Fähigkeit, unseren Geist kontinuierlich in einer Verbindung mit dem, was wir verstehen wollen, verweilen zu lassen
8.Samadhi:Die vollkommene Vereinigung mit einem Objekt, das wir verstehen wollen

2. Was ist Yoga?

Das Wort "Yoga" stammt aus dem Sanskrit (die älteste Sprache der Welt) und bedeutet Vereinigung, Verbindung - von Körper, Seele und Geist - und letztendlich das Zurückfinden der Seele zu Ihrem ursprünglichen Schöpfer und Vereinigung mit ihm. Yoga ist eine Wissenschaft, eines der ältesten Heilsysteme und System zur Persönlichkeitsentwicklung (ca. 5000 Jahre alt) und kommt aus Indien.

Yoga dient der Gesundheitsvorsorge auf allen Ebenen!

Yoga ist keine Religion sondern universell, d.h. jeder bringt seinen eigenen Glauben mit! Somit fördert Yoga die Toleranz unter den Menschen mit unterschiedlichen Glaubensbekenntnissen und führt zum Einheitsbewußtsein, der Ur-Quelle allen Seins.

3. Wirkung von Yoga allgemein:

Die Wirkung von Yoga auf Körper, Seele und Geist ist mit Worten nur annähernd zu beschreiben. Jeder Mensch, egal wie Alt, von Kind bis Greis kann Yoga praktizieren, wenn das Ausüben an die individuelle Konstitution und Beweglichkeit angepaßt wird. Allerdings ist große Vorsicht geboten bei: akuten Erkrankungen, schwerwiegenden Bandscheibenproblemen unbedingt ärztlich abklären lassen!

Muskeln und Bänder:

langsames, gewaltfreies Dehnen fördert die Durchblutung, wirkt Energie anreichernd im Muskel und nicht erschöpfend wie bei anderen Bewegungsarten. Beugt die Bildung von Milchsäure (Ursache bei Entstehung von Muskelkater) vor, verbessert die Körperhaltung.

Skelett und Wirbelsäule:

öffnet Gelenke, korrigiert ihre Ausrichtung, streckt die Wirbelsäule, erleichtert den Druck auf die Bandscheiben zwischen den Wirbeln und fördert ihre Regeneration, wirkt positiv bei Wirbelfehlstellungen, Rundrücken und Hohlkreuz

Herz-Kreislauf:

massiert und kräftigt das Herz, verbessert die Durchblutung, stabilisiert zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck

Organe:

verbessert die Funktion aller Organe, reinigt von Schlacken und Blockaden

Nerven:

befreit von Giftstoffen, verbessert die Neuro-Transmission, stabilisiert Reaktionen des Nervensystems auf Stress und reduziert unwillkürliche (psychosomatische) Symptome wie Schwitzen, Herzrasen und Muskelspannung

Drüsen:

reguliert die Hormonproduktion und hilft sie zu reinigen und die Funktion zu verbessern

Gedächtnis:

schafft mehr Klarheit und verbessert die Konzentration

Gefühle:

bringt mehr Ruhe, innere Kraft und Gelassenheit, schwierige Situationen sind leichter zu meistern, Gelassenheit stellt sich ein

Immunsystem:

harmonisiert, kräftigt, verbessert die Wirkung der Immun-Zellen und die Fähigkeit chronische Infekte abzuwehren, stimuliert die Drüsen und Lymphknoten

4. Wirkung von Yoga speziell:

Schwangerschaft:

Yoga stärkt die Gebärmutter, kräftigt den Körper für die Geburt, verbessert die Durchblutung und stärkt die Bauchmuskulatur. Pranayama und Entspannungsübungen sind sehr hilfreich während der Geburt.

Menopause:

bringt ein Gleichgewicht für den Hormonspiegel, der wichtig ist für die Knochenstärke, die Muskelspannung und das Energieniveau zu erhalten.

Osteoporose:

Yoga wirkt kräftigend und fördert das Gleichgewicht, er hilft das endokrine System zu balancieren, welches wiederum vor der Kalziumausscheidung aus den Knochen bewahrt.

Inkontinenz (Blasenschwäche)

der Beckenboden und die Beckenmuskulatur wird gekräftigt.

Yoga und Alter:

hilft die Kraft in den Muskeln und Knochen zu halten, lockert die Gelenke, stärkt die inneren Organe, verbessert die Verdauung und hält das Körpergewicht stabil.

Yoga und Stressmanagment:

Yoga ist hilfreich um Spannungen in den Muskeln abzubauen; Pranayama, Entspannung und Meditation hilft Stress und Emotionen loszulassen.

Ängste und psychosomatische Beschwerden:

Yoga hilft bei Hyperventilation, Entspannung hilft Stress loszulassen, Asanas helfen überschüssige Energien zu kanalisieren und bringen ein Gefühl von Stabilität, Ruhe und Gelassenheit.

Allergien und Atemwegserkrankungen: Bronchitis, Asthma:

verbessert die Atmung, hilft den Brustkorb zu erweitern und hilft den Stau in den Lungen abzubauen, reinigt die Atemwege der Nase und Nebenhöhlen, befreit von aufgestauten Emotionen und vermindert die Schleimbildung. Überschüssige Reaktionen der Haut und Schleimhäute, sowie emotionale Überreaktionen auf Umwelteinflüsse beruhigen sich. Außerdem verändert Yoga das Atemverhalten, d.h. der Atem wird tiefer und langsamer und beruhigt die Gedankenwellen.

Yoga und Arthritis:

hilft die Gelenke zu lockern und stabil zu halten, kräftigt die Muskeln um die Ausrichtungen der Gelenke beizubehalten, Yoga hilft das Immunsystem zu harmonisieren und den Stress von Rheuma, Aggressionen gegen sich selbst und der Umwelt loszulassen.

Yoga und Migräne:

reinigt die Nervenbahnen, verbessert die Durchblutung im Gehirn, verbindet denken und fühlen, in der eigenen Mitte ruhen, verbessert das Gefühl für Grenzen, stärkt das Selbstvertrauen und kurbelt die Selbstheilungskräfte an.

Yoga und Diabetes

Yoga regelmäßig ausgeübt verbessert die Funktion der Bauchspeicheldrüse, dadurch senkt sich der Blutzuckerspiegel, auch eine Gewichtsreduzierung stellt sich ein.

Yoga und Myasthenie:

generelle Kräftigung der Muskulatur, was im Alltag sehr zu gute kommt, Nervosität und innere Unruhe legen sich durch Atemübungen, lernen positiv mit der Krankheit umzugehen, alles was der Seele gut tut, wirkt sich auch positiv auf den Körper aus.